Beleuchtung Fotografie

Beleuchtung in der Fotografie: Tipps für bessere Bilder

Fotografieren ohne Licht? Das ist einfach nicht möglich. Ein Bild steht und fällt damit. Es kann Ihr Motiv von seiner besten Seite präsentieren oder einen dramatischen bzw. harmonischen Effekt erzeugen. Aber selbst das schönste Motiv bringt Ihnen nichts, wenn die Beleuchtung nicht stimmt. Das Licht beim Fotografieren zu beherrschen und für seine Zwecke einzusetzen, ist nicht ganz leicht, doch mit ein bisschen Übung und dem richtigen Know-how gelingen Ihnen schon bald optimal beleuchtete Aufnahmen!

Gutes Licht für Bilder – die Tageszeit ist entscheidend

  • Die Sonne lacht und am Himmel ist keine einzige Wolke zu sehen – perfekte Voraussetzungen für einen Spaziergang mit der Kamera! Oder doch nicht? Während solche Bedingungen im Urlaub oder auch am Wochenende für strahlende Gesichter sorgen, lösen sie beim Fotografieren eher das Gegenteil aus. Denn gerade das Licht der Mittagssonne ist sehr hart und bringt starke Kontraste mit sich. Ein weiterer Wermutstropfen: Durch die pralle Sonne verliert Ihr Motiv an Farbe. Oftmals sind die Bilder, die Sie bei diesem Wetter und um die Mittagszeit aufnehmen, stark überbelichtet.
  • Aber wann gibt es denn nun gutes Licht für Bilder? Ganz einfach: früh am Morgen, vor und kurz nach Sonnenuntergang. Vor allem die goldene Stunde lässt Fotografenherzen höherschlagen. Zu dieser Zeit – in den Minuten nach Sonnenaufgang bzw. vor Sonnenuntergang – färbt sich der Himmel gelb-orange. Das Licht ist sehr weich und die Atmosphäre magisch.
  • Nicht weniger beliebt bei Fotografen: die blaue Stunde. Dahinter verbirgt sich die Zeitspanne innerhalb der morgendlichen und abendlichen Dämmerung. Wenn sich Tag und Nacht begegnen, wird das Licht lila bis blau. Der perfekte Moment für spektakuläre Aufnahmen.

„Der Amateur sorgt sich um die richtige Ausrüstung, der Profi sorgt sich ums Geld und der Meister sorgt sich ums Licht.“

Georg IR B

Beleuchtung Foodfotografie

Sie wollen noch mehr zu den Grundlagen und Arten der Fotografie erfahren? Dann besuchen Sie unser Lexikon. Hier erwarten erfahren Sie auch, was genau es mit Tageslicht, Lumen und Lux auch sich hat.

Weiches Licht

Je größer die verwendete Beleuchtungsquelle, desto weicher das Licht.

  • hat diffuse Ränder = das Licht breitet sich gleichmäßig um den beleuchteten Bereich aus, anstatt harte Schatten mit scharfen Kanten zu erzeugen
  • geringere Intensität als hartes Licht – sorgt für eine sanfte Beleuchtung
  • wärmere Farbtemperatur, wodurch es weicher und einladender wirkt

Hartes Licht

Je heller die Lichtquelle, desto härter das Licht.

  • zeichnet sich durch harte Schatten aus
  • erzeugt spannende Kontraste und Dramatik
  • Richtung des Lichts ist entscheidend: Licht von oben schafft sehr harte Schatten auf dem Gesicht, Licht von der Seite sorgt für einen dreidimensionalen Effekt

Equipment für die optimale Beleuchtung

Fragen rund um die Beleuchtung in der Fotografie

+ Welches Licht ist gut für Fotos?

Generell gilt: Mit weichem, diffusem Licht gelingen sehr schöne Aufnahmen. Ob Sie auf natürliches Licht zurückgreifen, das durch ein Fenster einfällt, oder auf künstliches Licht, bleibt Ihnen überlassen. Wichtig ist, dass Sie harte Schatten und direktes, grelles Sonnenlicht vermeiden.

+ Wie vermeidet man Schatten beim Fotografieren?

Verwenden Sie einen Reflektor! Damit umgehen Sie harte Schlagschatten beim Fotografieren. Stellen Sie das Hilfsmittel gegenüber der Lichtquelle auf, wirft es das vorhandene Licht zurück. Fotografieren Sie im Freien, sollten Sie darauf achten, dass das Licht nicht von oben, sondern von der Seite kommt.

+ Wie fotografiere ich Produkte richtig?
  1. Stellen Sie sicher, dass das Produkt gut beleuchtet ist.
  2. Wenn Sie in Innenräumen fotografieren, verwenden Sie diffuses Kunstlicht, um harte Schatten zu vermeiden.
  3. Neben der Beleuchtung des Produkts spielen auch der Unter- und Hintergrund eine entscheidende Rolle.
  4. Reflektor nicht vergessen!